Corona, ein Virus der erinnert… 

Corona, ein Virus der erinnert… 

Woran erinnert Corona uns? 

Er erinnert uns an unsere Sterblichkeit, an unser „dem Leben und Sterben ausgeliefert“-Sein, an unsere Hilflosigkeit, an unsere Ohnmacht… 

… Und er gibt uns – indem er das „normale Leben“ lahm legt – die Gelegenheit sich dessen bewusst zu werden… 

… Er schenkt uns frei verfügbare Lebenszeit… 

 

Und was machen wir damit? 

Wir werden aktiv und wir tun etwas… 

… Wir beruhigen uns mit „nackten Zahlen“ und vernünftigen Wissenschaftlern… 

… Oder wir beruhigen uns mit Theorien und Konzepten, die uns weitere Leben oder das Paradies versprechen… 

… Oder wir versuchen uns abzusichern, mit Klopapier, Desinfektionsmittel und schließen der Grenzen – wir wollen den Unhold erst gar nicht haben oder zumindest sofort wieder los haben… 

… Oder wir flüchten in Humor und machen uns über die lustig, die ihre Angst durch das Sichern von Dingen verdrängen wollen… 

… Oder wir erstellen Notfall- und Aktions-Pläne, um Sicherheit zu vermitteln wo keine ist… 

 

Ja, das Leben in diesem Körper auf dieser wunderbaren Erde ist endlich… 

… Jeder unserer wundervollen Körper hört auf zu sein, vergeht und es entsteht irgendwann irgendetwas Neues… 

… Aber eben nicht genau in dieser Form und nicht so wie wir jetzt im Moment genau so sind. 

 

So… 

… Jetzt lassen wir das einfach mal setzen… 

… Einfach mal setzen lassen… 

… Pause einlegen und in sich selbst hinein hören und fühlen was da so passiert, im Inneren… 

… Ohne in irgendeine Aktion zu flüchten… 

… Kein Atem beobachten oder sonst irgendwas, einfach nur lauschen… 

 

Genau, und alles was da hoch kommt darf ins Bewusstsein, darf gesehen werden, darf gefühlt werden… 

… Das potentielle Ende der Existenz darf gefühlt werden… 

… Die eigene, die des Partners, die der Kinder, die der Eltern, die der Großeltern, die der ganzen Familie, die der Freunde, die des Landes und die der Erde… 

 

Und wenn das in jeder Körperzelle angekommen ist, dann kann man sich den Wert eines jeden einzelnen Moments der einem geschenkt ist, bewusst werden… 

… Und man kann sich überlegen, was man in diesen einzelnen Momenten tun möchte…

 

Und dann kommt diese Entscheidung nicht mehr aus dem Unbewussten, die mich zu diesem Aktionismus – egal in welcher Form – treibt… 

… Dann kommt sie aus dem freien Willen… 

… Vorher gibt es keinen Unterschied zwischen einem aufgeschreckten Hühner-Haufen und der Menschheit… 

 

Dies darf jeder der möchte als ein „Kikerikie“ in einer „Gack, Gack, Gack“-ophonie verstehen 😘🙏

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.